Mietrecht für Mieter: Schutz vor prekären Situationen
Auch wenn es wieder modern geworden ist sich ein Eigenheim zu leisten und dafür zu sparen, so wohnt dennoch die Mehrheit der Bevölkerung zur Miete. Dies hat viele Vor-, aber auch ernst zu nehmende Nachteile.
Das Wohnen zur Miete besitzt einige Pluspunkte. So profitieren gerade Berufstätige davon, dass sie flexibel bleiben und je nach sich bietenden Karrieremöglichkeiten ihren Lebensmittelpunkt verlagern können. Darüber hinaus befinden sich Mietwohnungen oft in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum und damit zum Arbeitsplatz und sind in der Regel sofort bezugsfertig. Die Auswahl an unterschiedlichen Wohnungsvarianten wie etwa Appartements, Maisonettes, Lofts oder Penthouse-Wohnungen ist groß und an die individuellen Bedürfnisse der Mieter anpassbar.
Allerdings ist die Unterhaltung einer Mietwohnung kostenintensiv, da neben der Miete auch Nebenkosten und Reparaturarbeiten anfallen. Letztere können häufig auftreten und ärgerliche Zusatzausgaben darstellen - vor allem weil sie bis zu einem Kostenvolumen von 200,00 Euro vom Mieter allein erbracht werden müssen. Einen anderen sensiblen Bereich im Mietverhältnis stellt zudem der Auszug aus einer bestehenden Wohnung dar, da nach wie vor der Mieter in der Hauptverantwortung steht, die Wohnung in den Ursprungszustand zurückzuversetzen und damit für die entsprechenden Arbeiten aufzukommen. Zudem ergeben sich in einem Mietverhältnis häufig auch nicht finanzielle Problemlagen - etwa durch Lärmbelästigung oder Streitigkeiten mit den Nachbarn.
Für all diese Eventualitäten ist es sinnvoll, das Mietrecht für Mieter möglichst genau zu kennen, da gerade Vermieter-Mieter-Beziehungen, aber auch die Rechtsverhältnisse der Mieter untereinander, zu den häufigsten Rechtsstreitigkeiten in Deutschland zählen. Schließlich geht es hierbei meist um handfeste finanzielle Interessen.